3 Tools zum Schutz Ihrer Marke beim Retargeting

Anonim

Sam Barnett ist CEO und Mitgründer von Struq.


Es ist für fast jeden möglich, ein grundlegendes Retargeting durchzuführen und positive Ergebnisse zu erzielen. Einige Methoden sind jedoch einfacher als andere. Die „einfache“ Methode führt häufig zu einer Schädigung des Markenimages, da sich die Nutzer durch zu oft gesehene Anzeigen und für bereits gekaufte Produkte gehetzt fühlen.

Dies hat dazu geführt, dass viele Werbetreibende für ihr Retargeting zu externen Anbietern gingen. Ihr Retargeting-Anbieter verfügt über drei wichtige Tools, damit Sie die Vorteile von Retargeting nutzen können, ohne das Markenimage oder die Leistung zu beeinträchtigen.

1. Frequency Capping begrenzt die Anzahl der angezeigten Anzeigen

Um zu verhindern, dass sich Nutzer überlastet fühlen, ist es wichtig, die Anzahl der Anzeigen zu begrenzen, die einem Nutzer in einem bestimmten Zeitraum angezeigt werden, z. B. zwei in der ersten halben Stunde, eine in der nächsten Stunde danach und so weiter. Dadurch wird der 'Spam-Effekt', den sich wiederholende Werbung haben kann, gestoppt.

Frequency Capping kann genau das tun. Durch ständige Tests kann ein Retargeter die optimale Häufigkeit ermitteln, mit der Anzeigen einem Benutzer angezeigt werden sollen. Dies führt zu einer bestmöglichen Leistung, ohne die Markenintegrität zu beeinträchtigen.

Wenn sich Retargeting negativ auf Marken auswirkt, liegt dies in der Regel daran, dass Hersteller Klicks statt Post-Klick-Leistung jagen. Ein Retargeter, der Klicks hinterherjagt, verwendet kostengünstiges, ineffizientes Inventar, um häufiger Anzeigen zu schalten, eine höhere Anzeigenfrequenz zu erzielen und den Nutzer zu bombardieren - normalerweise auf Websites, die Sie möglicherweise nicht mit Ihrer Marke verknüpfen möchten.

2. Publisher-Transparenz kann Ihr Markenimage speichern

Damit dieses kostengünstige Inventar Ihrem Markenimage nicht schadet, ist Transparenz durch Ihr Retargeter unerlässlich. Sie sollten in der Lage sein zu sehen, wo Ihre Anzeigen geschaltet werden. Mit Publisher-Blacklists, URL-Kategorisierung und Keyword-Blacklists behalten Sie die Kontrolle über alle Risikokategorien oder Markenkonflikte.

Vertrauen in eine Marke ist für den Umsatz von größter Bedeutung und es ist wichtig, dass Sie das Vertrauen Ihrer Benutzer nicht verlieren, indem Sie zu viel in Ihre Anbieter investieren. Transparenz ist zwar wichtig, um das Vertrauen der Nutzer zu wahren. Um dieses Vertrauen aufzubauen, ist jedoch ein tiefes Verständnis des Kauftrichters der Benutzer erforderlich.

3. Geräteübergreifend stoppt sinnlose Anzeigen

Siebzig Prozent der Nutzer werden einen Kauf auf einem Gerät beginnen und auf einem anderen Gerät beenden. Ich könnte beispielsweise auf meinem Smartphone nach einem Produkt suchen und dann zu meinem PC wechseln, um es zu kaufen.

Das Problem beginnt, wenn das Retargeter nicht erkennt, dass ich auf meinen PC umgezogen bin. Deshalb muss jede Retargeting-Kampagne geräteübergreifendes Tracking beinhalten.

Wenn der Anbieter mich nicht zwischen den Geräten bewegen kann, wenn ich zu meinem Smartphone wechsle, werden mir Anzeigen für das Produkt angezeigt, das ich gerade auf meinem PC gekauft habe. Ich fühle mich nicht nur verfolgt, weil die Anzeige genau das ist, was ich gekauft habe, sondern auch die invasive Anzeige, besonders wenn der Kauf ein Geschenk war.

Der Aufstieg des Benutzers mit mehreren Geräten hat Retargeters gezwungen, die Geräteübergreifende Verfolgung zu verwenden. Dies bedeutet, dass der Browserverlauf von einem der Geräte eines Benutzers verwendet werden kann, um die auf einem anderen Gerät angezeigten Anzeigen zu beeinflussen.

Bei der geräteübergreifenden Verfolgung werden relevante Anzeigen immer auf jedem Gerät angezeigt, wodurch unnötige Ausgaben für Anzeigen für bereits gekaufte Artikel begrenzt werden.

Es ist auch wichtig, diese Technologie zu verwenden, wenn die Frequency Capping-Funktion effektiv sein soll. Offensichtlich sind Frequency Capping-Regeln nicht sinnvoll, wenn jedes Gerät als separater Benutzer betrachtet wird. Etwa 44 Prozent der Menschen verwenden jeden Tag zwei Geräte gleichzeitig. Nichts ist wahrscheinlicher, als dass jemand sich gejagt fühlt, als zu viele Anzeigen auf zwei Geräten gleichzeitig geschaltet zu werden.

Diese Tools stellen sicher, dass eine Retargeting-Kampagne eine starke Leistung bietet und gleichzeitig das Markenimage schützt. Ohne sie in Gebrauch, schädigen die Anbieter nicht nur die Wahrnehmung der Branche durch die Menschen, sondern auch die Marken, für die sie arbeiten. Wenn Sie Retargeting ausführen möchten, machen Sie es richtig und machen es sich lohnend!

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